Cocido weckt bei Teresa Erinnerungen an ihre Kindheit, an ihre Mutter und ihre Großmutter: Schon auf der Treppe zur Wohnung duftete es nach dem Eintopf. Auch heute kocht sie ihn noch, wenn sie mit ihren Kindern und Enkelkindern zusammenkommt. Für Teresa duftet Cocido nach Zuhause.
Es ist ein wunderbar sättigendes Winteressen in drei Gängen: zuerst die Suppe, dann die Kichererbsen mit Gemüse und zum Schluss die Pringá aus dem fein zerkleinerten Fleisch. Chorizo und Morcilla werden separat gekocht, denn Teresa mag die Brühe schön hell und ohne zusätzliches Fett.
Zeit
ca. 1 Std. 30 Min. (plus Einweichzeit)
Portionen
4 bis 5
Schwierigkeitsgrad
Mittel
Bevor du loslegst
Gebt die Kichererbsen am Vorabend mit lauwarmem Wasser und einer kleinen Handvoll Salz in eine große Schüssel. Diesen Trick kennt Teresa von ihrer Mutter und ihrer Großmutter: So werden sie besonders zart.
Am nächsten Tag ist das Wasser dunkel und riecht etwas streng. Gießt es weg und spült die Kichererbsen gründlich mit lauwarmem Wasser ab: Mit kaltem Wasser werden sie beim Kochen nicht richtig weich.
Wir kochen den Cocido im Schnellkochtopf. In einem normalen Topf würde er bei schwacher Hitze etwa 5 Stunden brauchen.
Zutaten
Markiere, was du schon hast
Für den Cocido
Für die Suppe
Für die Pringá
Zubereitung
Tippe auf jeden Schritt, sobald du ihn erledigt hast · 0/8
Das Video zum Rezept
Schau dir Schritt für Schritt an, wie wir das Rezept in unserer Küche zubereiten.
Damit der Cocido richtig gut wird, braucht es gutes Fleisch: ein schönes Stück Rinderwade, ein paar Schinkenknochen, das Stück Rückgrat, den Speck und das Viertel vom Suppenhuhn.
Außerdem im Buch… Teresas persönlicher Spruch, 3 weitere Tipps aus der Familienküche, 4 Varianten, Ideen für passende Beilagen und ein wenig Geschichte.